Sys­te­mi­sche Therapie

Als sys­te­mi­sche The­ra­peu­tin arbeite ich mit einem sys­te­mi­schen Denk- und Hand­lungs­an­satz, der den Men­schen, seine Umge­bung und seine Bezie­hun­gen als Ganz­heit sieht. Das führt dazu, dass ich den Ursprung einer Stö­rung nicht mehr vor­ran­gig im Men­schen loka­li­siere, son­dern das soziale Bezie­hungs­netz des / der Kli­en­ten in den Mit­tel­punkt der Betrach­tung stelle.

Fami­lien, Grup­pen, Insti­tu­tio­nen und Teams, sind somit leben­dige Sys­teme. Sie ent­wi­ckeln sich sich sowohl in ihrer Arbeits­fä­hig­keit, als auch in ihren Blo­ckie­run­gen und Stö­run­gen nach sys­te­mi­schen Regeln. Pro­bleme und Stö­run­gen wer­den als Kom­pro­misse bzw. Lösungs­ver­su­che in Kon­flikt­be­rei­chen ver­stan­den, die inner­halb des Sys­tems bis­her nicht pro­duk­ti­ver zu lösen waren. Stö­run­gen wer­den auch in ihrem Sinn ver­stan­den, die vor­han­de­nen Res­sour­cen zu nut­zen und zu stär­ken, um neue, pro­duk­ti­vere Lösun­gen zu entwickeln.

Dabei geht es darum:

  • Zusam­men­hänge in Bezie­hungs­net­zen zu erkennen
  • diese zu verstehen
  • auf pro­duk­tive auf Ver­än­de­run­gen hinzuwirken
  • die eige­nen Kräfte öko­no­misch ein­zu­set­zen und mit Gren­zen bes­ser umzugehen

Wobei kann sys­te­mi­sche The­ra­pie hilf­reich sein?

Die sys­te­mi­sche The­ra­pie kann als vier­tes aner­kann­tes Richt­li­ni­en­ver­fah­ren, neben bis­her bestehen­den Psy­cho­the­ra­pie­ver­fah­ren, wie der tie­fen­psy­cho­lo­gisch fun­dier­ten Psycho­therapie, ana­ly­ti­schen Psycho­therapie und Verhaltens­therapie, für alle in der Psycho­therapie-Richt­li­nie fest­ge­leg­ten Indi­ka­tio­nen ange­wen­det wer­den. Sie ist sowohl für Ein­zelne, als auch Paare und Fami­lien geeignet.

Ist sys­te­mi­sche The­ra­pie eine KassenleisTung?

Zu die­sem Thema möchte ich mit einem Link zur KBV (Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung) antworten:

Sys­te­mi­sche The­ra­pie star­tet am 1. Juli: Ver­gü­tung festgelegt:

https://www.kbv.de/html/1150_46599.php

Dipl.Psychologen, Psych­ia­ter oder ärzt­lich Psy­cho­the­ra­peu­ten mit einer zer­ti­fi­zier­ten sys­te­mi­schen Aus­bil­dung dür­fen die sys­te­mi­sche The­ra­pie kas­sen­ärzr­lich abrechnen. 

Bei mir als Dipl. Sozi­al­päd­ago­gin ist dies lei­der nicht möglich!

Meine vier­jäh­rige Wei­ter­bil­dung zur sys­te­mi­schen Einzel‑, Paar- und Familien­therapeutin ist aber auch durch die Deut­sche Gesell­schaft für Sys­te­mi­sche The­ra­pie, Bera­tung und Familien­therapie (DGSF e.V.). zertifiziert.

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