Trau­ma­the­ra­pie Han­no­ver City

Wege aus der Krise und zurück ins Leben

Da unver­ar­bei­tete, trau­ma­ti­sche Erleb­nisse viel Kraft im All­tag und in Bezie­hun­gen kos­ten, kann eine pro­fes­sio­nelle Trau­ma­the­ra­pie spür­bare Ent­las­tung brin­gen. In mei­ner the­ra­peu­ti­schen Arbeit begleite ich Men­schen dabei, trau­ma­ti­sie­rende Erleb­nisse unter­schied­li­cher Schwe­re­grade zu ver­ar­bei­ten, Ängste zu lin­dern und neue Lebens­qua­li­tät zu gewinnen.

Meine Qua­li­fi­ka­tio­nen in der Traumatherapie

Durch meine fun­dierte Wei­ter­bil­dung „Arbeit mit trau­ma­ti­sier­ten Men­schen“ am Pra­xis Insti­tut Nord (bei Alex­an­der Korittko, Zen­trum für Psy­cho­trau­ma­to­lo­gie und Trau­ma­the­ra­pie Nie­der­sach­sen) ver­füge ich über ein brei­tes Spek­trum an Fach­wis­sen. Meine Schwer­punkte umfassen:

Trauma-Dia­gnos­tik & Traumaanamnese

Res­sour­cen­ori­en­tierte Sta­bi­li­sie­rung: Res­sour­cen­scree­ning nach dem KReST-Modell

Trauma-Syn­these & Inte­gra­tion: Effek­tive Hilfe bei aku­ten Belas­tungs­re­ak­tio­nen, inter­ak­tio­nel­ler Trauma-Sym­pto­ma­tik („Das ein­ge­fro­rene Mobile“) sowie bei trau­ma­ti­scher Trauer

Sta­bi­li­sie­rungs­tech­ni­ken für Fami­lien: Sys­te­mi­sche Unter­stüt­zung und Trauma-Inte­gra­tion für Kin­der und Eltern

Pri­märe und sekun­däre Trau­ma­ti­sie­rung: Beglei­tung von Betrof­fe­nen und Ange­hö­ri­gen (z. B. Helfern)

MÖG­LI­CHE URSA­CHEN EINER TRAUMATISIERUNG

Ob eine Situa­tion trau­ma­tisch wirkt, hängt stark vom inne­ren Erle­ben, dem Alter und den ver­füg­ba­ren Bewäl­ti­gungs­me­cha­nis­men (Res­sour­cen) ab. Häu­fige Aus­lö­ser für den Bedarf einer Trau­ma­the­ra­pie sind:

  • Schockt­rau­mata und exis­ten­zi­elle Krisen
  • Natur­ka­ta­stro­phen, Krieg, Kampf­ein­sätze oder Terroranschläge
  • Unfälle mit schwe­ren Ver­let­zun­gen, medi­zi­ni­sche Ein­griffe oder kör­per­li­che Gewalt
  • Das Erle­ben von Flucht, Fol­ter und Vertreibung

Ver­lust und inter­per­so­nelle Traumata

  • Der plötz­li­che Tod der Eltern in der Kind­heit oder der Ver­lust des eige­nen Kindes/einer gelieb­ten Person
  • Sexu­el­ler Über­griff, Ver­ge­wal­ti­gung und sexua­li­sierte Gewalt
  • Aus­ge­prägte emo­tio­nale oder kör­per­li­che Ver­nach­läs­si­gung in der Kindheit

Soge­nannte „Mikro­trau­mata“ und chro­ni­sche Belastungen

Ereig­nisse, die auf den ers­ten Blick weni­ger dra­ma­tisch erschei­nen, kön­nen den­noch inten­sive Hilf­lo­sig­keit auslösen:

  • Lang anhal­tende Mani­pu­la­tion, Mob­bing oder emo­tio­na­ler Missbrauch
  • Per­sön­li­che Angriffe, Schmä­hun­gen und kör­per­li­che Züchtigung
  • Schei­dung, Tren­nung oder ein trau­ma­tisch erleb­tes Geburtsereignis

MEINE METHO­DEN: EMDR UND KRest-MODELL

In mei­ner Pra­xis passe ich die Behand­lung indi­vi­du­ell an Ihre Bedürf­nisse an. Dabei kom­men wis­sen­schaft­lich aner­kannte und erprobte Metho­den zum Einsatz:

  • EMDR (Eye Move­ment Desen­si­tiza­tion and Repro­ces­sing): Eine der erfolg­reichs­ten Metho­den zur Ver­ar­bei­tung von Trau­mata und der Post­trau­ma­ti­schen Belas­tungs­stö­rung (PTBS). Erfah­ren Sie mehr dazu unter dem Menü­punkt [Link zu EMDR].
  • KReST-Modell: Res­sour­cen-Scree­ning und Trauma-Syn­these zur scho­nen­den Sta­bi­li­sie­rung und Aufarbeitung.
  • Paar­the­ra­pie bei PTBS: Wenn trau­ma­ti­sche Erleb­nisse eines Part­ners die Bezie­hung belas­ten, erar­bei­ten wir gemein­sam Ver­ständ­nis und neue Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien, um die Part­ner­schaft zu entlasten.

Wich­ti­ger Hin­weis: The­ra­pie über den “Fonds sexu­el­ler Miss­brauch” (FSM)

Seit 2023 arbeite ich als The­ra­peu­tin für den Fonds Sexu­el­ler Miss­brauch im fami­liä­ren Bereich (FSM). Die­ser rich­tet sich an Men­schen, die als Kin­der oder Jugend­li­che sexua­li­sierte Gewalt in der Fami­lie erle­ben muss­ten und bis heute unter den Fol­ge­schä­den leiden.

⚠️ Aktu­el­ler Hin­weis zur Kos­ten­über­nahme (Stand 2026):
Die Ver­gabe neuer Sach­leis­tun­gen über den Fonds wurde für Anträge, die nicht bis Ende 2025 bewil­ligt wur­den, ein­ge­stellt. Bereits begon­nene The­ra­pien sowie bewil­ligte Anträge wer­den jedoch wei­ter­hin bis zum Ende der Behand­lung voll unter­stützt. Wenn Sie bereits eine Zusage vor­lie­gen haben, begleite ich Sie gerne als aner­kannte Therapeutin.

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